Standpunkt 1
Ein starkes und zukunftsorientiertes Budenheim

Unsere Gemeinde konnte ihre Selbständigkeit bewahren. Diese zu erhalten und zu verteidigen verstehen wir als Hauptaufgabe unserer Verantwortung gegenüber Ihnen den Wählenden. Dem gerecht zu werden bedarf es einer klugen und offenen Diskussion über die zukünftige Gestaltung unserer Gemeinde. Dazu gehört es eben auch Missstände und unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Es läuft vieles gut in Budenheim, aber nicht alles richtig; deutlich ersichtlich am jahrzehntelangen Stillstand der Erschließung des Baugebietes „Am Wäldchenloch“, dem Planungsrückstand bei der zweiten Anbindungsbrücke, der nur zögerlichen Rheinufererneuerung, den verpassten Chancen bei der Ausweisung von neuen Gewerbeflächen im Bereich der Kirchstraße. Hemdsärmelige Durchhalteparolen bringen Budenheim nicht weiter. Auch die mühselige Diskussion um die Zuständigkeiten der Vermüllung unserer Umgebung zeigt dies deutlich. Die Situation der Binger Straße zeigt dies noch deutlicher. Was möglich war, das haben wir als SPD durchgesetzt: D ank der beiden zusätzlichen Ampeln ist zumindest der Schulweg unserer Kinder sicherer geworden. Einfache Lösungen gibt es nicht. Vollmundige Versprechen verbieten sich. Das gilt für unseren Einfluss auf ärztliche Versorgung, wie auf die Abschaffung von Beiträgen.
Was Budenheim braucht ist Klarheit. Ein Umdenken ist angesagt.

Standpunkt 2
Rathauserneuerung

Eine moderne und bürgernahe Verwaltung braucht entsprechende Räumlichkeiten. Eine Renovierung ist dringend erforderlich, aber mit Maß und Ziel. Was in den vergangenen Jahren versäumt wurde, kann nicht durch prestigeträchtige Gedankenspiele aufgehoben werden.
Wir sagen klar: Sanierung Ja. Neubau Nein.

Standpunkt 3
städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Dyckerhoff Geländes

Das von den Investoren vorgestellte Entwicklungskonzept überzeugt. Die damit verbundene Ansiedlung und der Betrieb einer Bodenaufbereitungsanlage ist notwendig. Wir sehen darin eine große Chance für Budenheim, auch für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Die Bedingungen für Nachhaltigkeit, Diversität, sozialem Wohnraum und Naturschutz sind gegeben. Es liegt in unserer Verantwortung unsere Zusage mit klaren Regelungen zu verbinden: den Bau einer weiteren Kindertagesstätte, eine klare Regelung für die Betriebsdauer der Bodenbereitungsanlage, sowie eine klare und definierte Zusage zu sozialem Wohnungsbau.

Standpunkt 4
Einrichtung eines Jugendrates

Jeden Freitag erleben wir, dass unsere Jugend weiter denkt und verantwortungsvoll und zukunftsorientiert handelt. Auch und gerade in der Kommunalpolitik wissen sie sehr genau was sie wollen und was sie brauchen. Die Herabsenkung des Wahlalters wäre eine Chance gewesen, sie ernst zu nehmen und sie aktiv an der Gestaltung der Zukunft Budenheims zu beteiligen. Mit einem eigenständigen Jugendrat stärken wir unsere junge Budenheimer Generation und fördern ihr Engagement für eine bessere Zukunft. Umdenken ist angesagt. Lassen wir uns von unseren Jugendlichen sagen, was sie von uns erwarten. Heute. Für morgen.

Standpunkt 5
Ehrenamtsförderung

Budenheim ist stark dank seiner engagierten Bürgerinnen und Bürger. Sie prägen und gewährleisten den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Freiwillige Feuerwehr, Sport, Kultur, Integration und Sozialverbände sind ohne deren stetigen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz nicht denkbar. Das muss stärker gefördert werden. Die Einführung der Ehrenamtskarte der Landesregierung war ein wichtiger Schritt. Doch es braucht mehr. Eine / Einer der neu zu wählenden Beigeordneten sollte aktiv die Vereine und Gruppierungen unterstützen und koordinieren.

Standpunkt 6
Energieberatungsstelle
für Budenheim

Der Klimawandel ist für uns alle spürbar. Wir müssen umdenken. Um Budenheim fit für die Zukunft zu machen, bedarf es einer Fachkraft vor Ort. Sie sollte bei der Antragstellung intensiv begleiten, über Richtlinien und Fördermöglichkeiten beraten. Damit Haus- und Grundstücksbesitzer*innen dem gerecht werden können, brauchen sie die Unterstützung der Gemeinde.

Standpunkt 7
Ein zweiter Wochenmarkt in den Abendstunden

Der Erfolg des bestehenden Wochenmarktes zeigt es deutlich: Einkaufen ist weitaus mehr als nur Versorgung mit Lebensmitteln. Ein Markt bedeutet Nachbarn und Freunde treffen, Geselligkeit, soziales Miteinander. Ein zweiter ergänzender Wochenmarkt in den Abendstunden stärkt unser Miteinander und das Budenheimer Wir-Gefühl und wir hätten die Chance, unsere oft vernachlässigten Plätze im Ort zu beleben.

Standpunkt 8
Ein neuer Bus durch Budenheim

Die Linie 61 endet am Golfplatz, dies ist kein akzeptables Angebot für Budenheim. Wir fordern eine Linienführung bis zur Waldsporthalle/Bürgerhaus. Dadurch erreichen wir auch die dringend nötige Entlastung des Individualverkehrs auf der Binger Straße. Der ÖPNV muss günstiger werden. Der Sonderaufschlag muss aufgehoben, die Wabengestaltung verändert werden. Es muss möglich sein, Ingelheim und Mainz mit nur einem einzigen Ticket zu erreichen.